Ansprechpartnerin

Heike Veen, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Meppen-Emsland Mitte,
Telefon: 05931 9841-13
E-Mail:
heike.veen@skf-meppen.de .

 
 

Psychosoziale Beratung von SKF und Caritas zieht Bilanz und erhält 30.000 Euro Spende

Spendenübergabe
Josef Moß (links) überreichte zum symbolischen Scheck eine Caritas-Rose an den SkF in Meppen. Neben ihm Martha Ortmann, Heike Veen, Heinz Jansen, Schwester Karola und Franz Loth (v. l.). Foto: Carola Alge
 

Meppen. 28. März 2010. Ein gesundes Kind - das wünschen sich viele Eltern. Doch nicht immer verläuft eine Schwangerschaft ohne Probleme. Vor einem Jahr richtete der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) in Meppen eine Stelle für die Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen ein. Heute hat er erste Ergebnisse vorgestellt. Passend dazu gab es eine Spende über 30.000 Euro von den Netter Schwestern, die die Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück überreichte.

Viele Eltern wollen vor der Geburt sicher gehen, ob ihr Kind gesund ist. Entsprechend erhoffen sie sich eine positive Bestätigung durch pränatale (vorgeburtliche) Untersuchungen. In der Pränataldiagnostik (PND) berät und begleitet der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Meppen – Emsland Mitte Frauen und Paare vor und während einer vorgeburtlichen Untersuchung, sowie nach einem auffälligen Befund oder gar Tod des Kindes. Dipl. Sozialarbeiterin Heike Veen: "Einige Paare begleiten wir, nachdem eine Behinderung beim ungeborenen Kind festgestellt wurde, andere zum Beispiel nach einer wiederholten Fehlgeburt."
Jetzt überreichte Schwester Karola von den Netter Schwestern mit Heinz Jansen, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Caritas-Gemeinschaftsstiftung, dem SKF 30.000 Euro. Das Geld hatte der Orden dem Projekt zur Verfügung gestellt zur Finanzierung der Stelle der Sozialarbeiterin. Diese konnte die psychosoziale Beratung im gesamten Emsland bereits im ersten Jahr erfolgreich intensivieren, ebenso die Zusammenarbeit der katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen im Landkreis Emsland mit den katholischen Krankenhäusern und den niedergelassenen Gynäkologen. "Die Gynäkologen in der Umgebung nahmen das neue Angebot positiv auf, da sie nun Patientinnen über eine feste Ansprechpartnerin in psychosoziale Beratung vermitteln können", sagt Martha Ortmann, Vorsitzende des SKF Meppen. Auch die Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen, wie z. B. mit Kinderärzten, Hebammen, Frühförderstellen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Kirchengemeinden und Ehrenamtlichen sei intensiviert worden. Der Projektzeitraum beträgt drei Jahre.


Das Angebot ist für alle Betroffenen – unabhängig von Religions- und Staatsangehörigkeit – kostenlos. Es wird aus kirchlichen Mitteln finanziert und in enger Kooperation mit dem Diözesancaritasverband durchgeführt.